• Der Spielertrainer

    der Götterfohlen

    Christoph Nordmann, 14.08.2019

Christian, stell dich mal bitte für uns vor.

Mein Name ist Christian Esser, 34 Jahre jung und ich arbeite als Projektleiter Hotel & Events seit über sechs Jahren bei unserer Borussia. Als Coach und Teamkoordinator der Götterfohlen bin ich seit anderthalb Jahren aktiv.

Erzähle uns was über die Götterfohlen. Seit wann seid ihr aktiv, was war der Stein des Anstoßes?

Die Götterfohlen sind die Betriebsmannschaft von Borussia Mönchengladbach und wir bestehen aus einem bunten Mix von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus allen möglichen Abteilungen, die es bei uns gibt. Von der Presse über Catering, Marketing, Merchandising bis hin zum Greenkeeping…

Von Hobbykickern bis zu Landesliga-Spielern ist alles in unserem Team vertreten. Wir versuchen einmal im Monat ein Spiel gegen andere Firmen oder sonstige Mannschaften zu organisieren. Der Ursprung der Götterfohlen liegt über 15 Jahre zurück. Damals kickten schon ehemalige Spieler wie Max Eberl, Steffen Korell, Markus Hausweiler etc. miteinander. Mit der Zeit hat sich dann aus gelegentlichen Kicks untereinander eine Betriebsmannschaft entwickelt, die den Spaß und die Förderung des Miteinanders als primäres Ziel hat.

Wie sieht deine persönliche Fußballerhistorie aus?

Ich habe als Bambini beim SV Lürrip gestartet und bin dann in der D-Jugend zu den Sportfreunden Neersbroich gewechselt. Bis heute spiele ich hier in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B.

Wie halten die Götterfohlen sich fit?

Wir schaffen es tatsächlich nur drei- bis viermal im Jahr zu trainieren. Für uns sind die Spiele unser Fitness-Gradmesser. Da wir ja aber in einem Sportverein beschäftigt sind, hat sich jeder Spieler der Götterfohlen freiwillig zu einem bewussten und vorbildlichen Lebensstil verpflichtet und hält sich persönlich fit. ;-)

Wie sehen deine Trainingsmethoden aus?

Die Trainingszeiten beschränken sich auf 20 Minuten Warmmachen vor den Spielen. Dabei konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Kreisliga-Übungen. Ballhochhalten, Lattenschießen während der Torwart sich alleine warm macht und ein abschließendes Torschusstraining mit kurzen oder weiten Läufen, um den Ball wieder aus dem Wald zu holen.

Kommen wir zum Kontrahenten – was könnt ihr euch von den ELTEN’S Eleven abgucken?

Das unermüdliche Anlaufen und der Glaube an das eigene Team – selbst wenn es schon sehr früh aussichtslos zurückliegt. Darüber hinaus haben die ELTEN’S Eleven sehr sympathische und attraktive Cheerleader, die uns noch fehlen.

Wie motiviert Ihr Euch für solche Highlightspiele?

Bier und Currywurst in der dritten Halbzeit sind der größte Ansporn.

Ihr habt Euch für eine Revanche bereit erklärt – da gibt es keinen englischen Rasen. Wie bereitet ihr euch auf den Acker vor?

Wir bauen auf den großen Erfahrungsschatz unserer Kreisligaspieler, die sowohl schon auf den schönsten Blumen- und Maulwurflochwiesen am linken Niederrhein gespielt haben, als auch auf legendären Rascheplätzen – halb Rasen, halb Asche.

Du hast unseren Coach Volker schon kennengelernt – was unterscheidet euch als Trainertypen?

Volker ist ein Coach der alten und harten Schule. Ich setze auf Selbstdisziplin und Eigenmotivation. Unsere Spieler haben mein Motto „Wer nicht kommt, hat frei“ alle bereits bestens verinnerlicht.

Dein Tipp für die Revanche?

Mit Tipps halte ich mich vor einem Spiel eher zurück. Gerade nach dem Hinspiel bin ich mir sicher, dass die ELTEN’S Eleven einige Überraschungen für uns parat haben wird. Das wird ein ganz anderes Spiel auf einem anderen Geläuf.

14. August 2019 / von Christoph Nordmann