• Die Weltverbesserin

    Sabine Hoenicke von Sumations

    Christoph Nordmann, 15.12.2016

Nachhaltige Herzensangelegenheit

„Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ – vor allem die Älteren unter uns kennen diesen Spruch. In den 1980er-Jahren war das ein Wahlslogan der Grünen. Zu dieser Zeit rückten mehr und mehr die Folgen des Raubbaus an der Umwelt ins gesellschaftliche Bewusstsein. Heute genießt das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert – in der öffentlichen Wahrnehmung, aber auch in Unternehmen. Wir stellen euch heute eine Frau vor, die Firmen und Betriebe auf dem Weg zu einem nachhaltigen Handeln begleitet. Und damit die Welt jeden Tag ein Stückchen besser macht.

Wer mit Sabine Hoenicke spricht, der merkt: ihr Job ist eine Herzensangelegenheit. Als Geschäftsführerin von Sumations berät sie Unternehmen in Fragen der Corporate Social Resonsibility, kurz CSR. Bei CSR geht es darum, dass Firmen freiwillig ökologische und soziale Verantwortung übernehmen – für die Umwelt, für die Gesellschaft, für die eigenen Mitarbeiter. Um dieses Umdenken voranzutreiben, besuchen Sabine Hoenicke und ihr Team Produktionsstätten rund um den Globus. Wichtigstes Arbeitswerkzeug ist ihr prüfender Blick. Wie können – und sollten – die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Menschen im Betrieb verbessert werden? Lässt sich die Herstellung von Waren und Materialien umweltverträglicher gestalten? Lassen sich innerhalb der Wertschöpfungskette schädliche Treibhausgase wie zum Beispiel CO2 einsparen? Diesen und anderen Fragen geht Sumations auf den Grund. Und das seit beinahe 20 Jahren.

Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit

„Unternehmensethik war schon während meines Studiums meine Leidenschaft“, erinnert sich die gebürtige Offenbacherin, die heute in Hamburg lebt – wenn sie denn mal nicht in der Welt unterwegs ist. „Als das Thema in den 1990er-Jahren aktuell wurde, hatte es das Leben für mich vorgesehen, dass ich zur rechten Zeit am richtigen Ort war.“ Sabine Hoenicke machte ihren Idealismus zum Beruf. Jobbezeichnung Weltverbesserin. Ein großes Wort, das ihr von selbst nicht über die Lippen kommt, wenn sie von ihrer Arbeit berichtet. „Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist das wohl so. Wir bei Sumations haben uns auf die Stirn geschrieben, gemeinsam dazu beizutragen, die Welt ein wenig besser zu machen“, gesteht Hoenicke. Was sie antreibt? „Ich denke, es ist die Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit.“

Wir als Kunden legen immer mehr Wert darauf, zu wissen, wie die Produkte unseres täglichen Bedarfs hergestellt werden. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein persönliches Thema geworden.

Partner und Zulieferer in der Pflicht

Unternehmen wie ELTEN, die sich ihrer sozialen Verantwortung stellen, sind daher dazu übergegangen, ihr gewissenhaftes Handeln transparent zu machen – weit über gesetzliche Vorgaben hinaus. So nehmen wir auch unsere Partner und Zulieferer in die Pflicht, in dem wir die Einhaltung von Anforderungen und Standards im Sinne eines verbindlichen Verhaltenskodexes verlangen. Vertragspartner, die unseren Kodex anerkennen, stimmen einer regelmäßigen Überprüfung zu. Dies geschieht in sogenannten Audits, die von Sumations durchgeführt werden.

In diesen Audits geht es dann ans Eingemachte. Sind die Zusagen mehr als Lippenbekenntnisse?  Hält das Unternehmen die maximal zulässigen Arbeitszeiten ein? Zahlt es seinen Mitarbeitern eine angemessene Vergütung? Stehen sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsplätze zur Verfügung? In unseren Augen sind das Selbstverständlichkeiten. Die Realität sieht bekanntlich nicht immer so aus. Sollten die Sumations-Mitarbeiter auf Missstände stoßen, muss innerhalb eines festgelegten Zeitraumes nachgebessert werden – wobei ELTEN unterstützend zur Seite steht. Sollte ein Vertragspartner allerdings nicht „mitspielen“, kann das Folgen für die Geschäftsbeziehung haben. Dann kann es sein, dass man sich von dem einen oder anderen Lieferanten trennen muss.

Kein wirtschaftliches Gebaren „auf Pump“

Für ELTEN ist ein wirtschaftliches Gebaren „auf Pump“ schließlich keine Option. Die über 100-jährige Erfolgsgeschichte als eines der führenden Unternehmen im Bereich des Fußschutzes ist nur möglich, weil ökonomische, ökologische und soziale Aspekte von Beginn an Bestandteil der Firmenpolitik waren. Mal ehrlich: Was wäre von einem Produzenten von Sicherheitsschuhen zu halten, wenn er sich selbst nicht an Arbeitsschutzbestimmungen hielte? Deshalb stellen wir uns ebenfalls den Audits von Sumations und Sabine Hoenicke: „ELTEN hat eine wunderbare Wertewelt verinnerlicht, unabhängig davon, ob das Thema Nachhaltigkeit gerade im öffentlichen Fokus steht ist oder nicht. Das macht es natürlich für uns als Berater einfach. Alles fällt auf einen fruchtbaren Boden“, kommt Sabine Hoenicke zu ihrem Urteil. Ein Urteil, auf das wir zugegebenermaßen stolz sind. Schließlich haben wir uns dem Ziel verschrieben, die Welt jeden Tag ein Stückchen sicherer zu machen. Auch dank Sabine Hoenicke sind wir auf einem guten Weg.

Unseren Verhaltenskodex  (englisch code of conduct) könnt ihr unter diesem Link einsehen. Dieser Kodex gilt nicht nur für alle Standorte und Geschäftseinheiten von ELTEN, sondern zudem für unsere Vertragspartner und Zulieferer.

Mehr zur Arbeit von Sabine Hoenicke erfahrt ihr auf der Homepage von Sumations.

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15. Dezember 2016 / von Christoph Nordmann