• Unterwegs in den Tropen

    der ultimative Test auf Wasserdichtigkeit

    Stefanie Teßner, 29.11.2019

Wie ELTEN den Bau eines Dorfes in Uganda unterstützt

Alles begann auf der Messe „Bau“ in München, wo uns Anna-Maria und ihre Kommilitonen ansprachen. Sie suchten Unterstützung für ihr Projekt in Uganda. Achtzehn Studentinnen und Studenten der Fakultät für Architektur an der TU München planten ein sogenanntes Design-Build-Projekt. Für die Hilfsorganisation Kids of Africa entwarfen und planten sie in Buhweju – einem kleinen Distrikt am Queen Elizabeth Nationalpark – eine Forstfarm mit Herberge. Zusammen mit 20 lokalen Handwerkern sowie Jugendlichen des angrenzenden Kinderdorfes. Und alle brauchten Sicherheitsschuhe für die Baustelle, damit die Füße unverletzt bleiben!

Studierende der TU München planten und bauten die Forstfarm in Buhweju.

Nachhaltiger Fußschutz

ELTEN war sofort Feuer und Flamme für das Projekt und das, was die Studierenden dort auf die Beine stellen wollten. Die Forstfarm soll einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten, indem heimische Baumarten gepflanzt und damit große Teile des Regenwalds wieder aufgeforstet werden können. Neben der Forstfarm und einer Herberge sollte es zusätzlich noch eine Unterkunft für Mitarbeiter geben, die sich neben dem Farmbetrieb um Reisende kümmern. Dadurch werden neue Arbeitsplätze für die jungen Erwachsenen des von Kids of Africa betriebenen Kinderdorfes geschaffen. Alle Baustoffe – Lehmziegel, Eukalyptusholz, Bananenfasergewebe und Beton für das Fundament – kommen aus der direkten Umgebung sind typische Baumaterialien der Region. Eine rundum nachhaltige Sache!

Im Februar ging es dann nach einjähriger Vorbereitungszeit endlich los. Insgesamt 34 Schuhe kamen gerade noch rechtzeitig am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren der TU München an. Die Teilnehmer des Projekts verteilten die Schuhe auf ihr Gepäck und nahmen sie mit in den Flieger auf die 10.000 Kilometer lange Reise. So konnten sie die Schuhe direkt nach der Ankunft an die Handwerker vor Ort verteilen, die die Schuhe auch noch nach dem Projekt nutzen können. Die Helfer freuten sich so sehr über die wertvollen Schuhe, dass sie sie sogar auf der Familienfeier nicht mehr auszogen.

Ein Dorf entsteht – und ELTEN ist dabei

Bereits in den ersten Tagen auf der Baustelle war einiges im Gange: Die Helfer sprachen mit den Bauarbeitern vor Ort, steckten Fundamente ab, hoben sie aus und nahmen Kontakt mit den lokalen Anbietern für Holz, Ziegel und Stahl auf. „Die Schuhe sind super“, freute sich Anna-Maria, denn „schon nach einigen Tagen auf der Baustelle lagen überall am Boden spitze Gegenstände herum, zum Beispiel Bretter mit herausstehenden Nägeln. Aber mit den ELTEN Schuhen konnten wir uns da sehr sicher fühlen“.

Am Ende der fünf Wochen standen drei von fünf Gebäuden. Als die Studierenden die Baustelle verließen, waren im ersten und zweiten Haus bereits die Fenster eingebaut und die Dachkonstruktion fertig. „Wir hatten in Uganda wirklich eine spannende Zeit und können es kaum abwarten, wieder hinzufahren und weiterzubauen“, sagt Anna-Maria. „Höchstwahrscheinlich wird es dann im Sommer eine zweite Bauphase geben, wo wir alle gerne wieder dabei sein wollen.“ Und dabei werden die Sicherheitsschuhe von ELTEN natürlich wieder zum Einsatz kommen, nicht zuletzt, weil sie die Füße im tropischen Klima trockenhielten. „Wir hatten einige heftige Gewitterschauer, aber die Schuhe haben dichtgehalten!“

Auch die lokalen Helfer freuten sich über die Sicherheitsschuhe von ELTEN.

 

Die ELTEN Sicherheitsschuhe hielten auch tropischen Regengüssen stand.

 

Anna-Maria Mayerhofer auf der Baustelle in Buhweju.

 

 

Weitere Informationen zum Projekt

Blog des Projektes Forstfarm Uganda: http://www.lek.ar.tum.de/index.php?id=178&L=0

Allgemeine Infos: http://www.lek.ar.tum.de/index.php?id=163

Informationen zur Hilfsorganisation Kids of Africa: https://www.kids-of-africa.com/

15. November 2019 / von s.tessner