• "Hausschuhe"

    für die Arbeit

    Lisa Dickerboom, 01.02.2017

Blick hinter die Kulissen des Marienhospitals Kevelaer

Was die Organe beim Menschen sind, ist für ein Gebäude die Haustechnik. Gerade in einer Einrichtung wie dem Marienhospital Kevelaer drängt sich dieser Vergleich geradezu auf. Während sich Ärzte und Pflegepersonal um die medizinische Versorgung der Menschen kümmern, sind Mitarbeiter wie Robin Verbeten hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf zuständig. Der 21-Jährige absolviert derzeit in der Klinik am Niederrhein eine Ausbildung zum Elektriker. Wir haben ihn bei der Arbeit begleitet – und ihm dabei selbstverständlich auch auf die Schuhe geschaut.

Wir sind mit Robin Verbeten in den „Klinikkatakomben“ verabredet. Normalerweise bleibt dieser Bereich den Besuchern verborgen. Hinter den schweren Kellertüren ist das Summen der Maschinen deutlich zu vernehmen. Heizung, Lüftung, Klima- und Stromversorgung – hier unten schlägt das Herz des Krankenhauses. In diesen Räumlichkeiten unter der Erde verbringen die Mitglieder des siebenköpfigen Haustechnik-Teams die meiste Zeit ihres Arbeitstages.

Robin Verbeten wartet gerade die Belüftungsanlage, als wir eintreffen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für einen Lehrling. Aber keine ungewöhnliche: „Bei uns im Team ist jeder gefordert. Und jeder von uns muss ‘ran, wo er gerade gebraucht wird.“ Oder wie es der Haustechnikleiter Heinz Melzer formuliert: „Unsere Mitarbeiter werden multifunktional eingesetzt.“ Und dementsprechend multifunktional ausgebildet.

Allzweckkraft in der Haustechnik

Bereits in seinem dritten Lehrjahr ist der Auszubildende eine Allzweckkraft. Robin Verbeten ist so weit, dass er die Abschlussprüfung im kommenden Frühjahr voraussichtlich vorziehen darf. „Der Robin ist ein Guter“, nickt Heinz Melzer anerkennend. „Mein Aufgabenbereich fängt bei den klassischen Hausmeistertätigkeiten an“, erklärt der angehende Elektriker, „das kann eine defekte Glühbirne sein oder ein Bettgestell, das klemmt.“ Dabei kommt ihm das handwerkliche Geschick aus frühen Jahren zugute. Eine Ausbildung zum Tischler hat Robin Verbeten bereits absolviert. Das Interesse für Elektronik war jedoch so stark, das er sich zu einer zweiten Lehre entschloss.

„Ich komme hier mit den unterschiedlichsten Geräten in Berührung“, so der 21-Jährige über den besonderen Reiz seiner Ausbildung, während er zielstrebig einen Kontakt an der Telefonanlage überprüft. Unsereins würde beim Anblick der vielen Kabel hilflos abwinken. Wir glauben ihm allerdings aufs Wort: Ein Krankenhaus mit 218 Betten und sechs medizinischen Kompetenzzentren ist ganz sicher ein extrem spannendes Lern- und Arbeitsumfeld. Mehr Technik geht nicht. Und mehr Abwechslung womöglich auch nicht: „Wir haben hier modernste Elektronik. Aber auch einzelne Maschinen, in denen Du noch die Zahnräder rotieren siehst.“ Kein Wunder, schließlich ist das Marienhospital Kevelaer ein Haus mit einer 150-jährigen Tradition. Lediglich mit den hypersensiblen Apparaturen in den Operationssälen oder Patientenzimmern hat Robin Verbeten (noch) nichts zu schaffen. Um diese Instrumente warten und reparieren zu können, bedarf es einer speziellen Ausbildung.

Leichtes und flexibles Schuhwerk

Aber auch so bleibt für Robin Verbeten genügend zu tun: „Ich nehme mir immer vor, einen Schrittzähler anzuwerfen. An einem Arbeitstag sammeln sich bestimmt einige Kilometer an“, berichtet er, „deshalb müssen meine Sicherheitsschuhe schön leicht sein“. Daneben kommt es ihm bei der Wahl seines Schuhwerkes auf Flexibilität an. Schließlich verrichtet der Azubi viele Reparaturen im Knien oder in der Hocke. Für uns testet Robin Verbeten den BOOSTER, der neben genannten Eigenschaften zusätzlich über eine rutschhemmende TRAINERS-Sohle verfügt. Sein Urteil: „Trägt sich gut, der Schuh engt nicht ein, sondern passt sich an den Fuß an.“ Für ein neues Laufgefühl auf harten Böden probiert der Azubi außerdem den MILES aus unserer WELLMAXX-Serie mit federndem Infinergy®-Sohlenkern von BASF. „Darin läuft es sich auf jeden Fall leichter“, findet Robin Verbeten.

Und schließlich ist da noch ein weiteres, entscheidendes Kriterium: die Optik nämlich. „Der Sicherheitsschuh darf gerne modisch aussehen.“ Mit dem auffälligen BOOSTER hat er sich angefreundet. Sein aktueller Favorit ist allerdings der Sicherheitssneaker SENSATION UP MID aus der L10 Serie. Während seines Gangs über die Station wird er prompt von einer Schwester angesprochen „Das können unmöglich Sicherheitsschuhe sein…“

1. Februar 2017 / von Lisa Dickerboom