• Leder Heinen

    Nachhaltige Leder aus Deuschland

    Denise Pollex, 28.06.2016

Unsere Partner: Heinen – nachhaltige Leder aus Deutschland

Nach und nach wollen wir Euch in unserem Blog unsere Partner vorstellen. Partner – das sind zum Beispiel Hersteller von hochwertigen Materialien, die wir in unseren Schuhen verarbeiten. Aber auch Forschungs- und Entwicklungspartner, mit denen wir unsere Produkte stetig verbessern und neue Ideen kreieren. Nur zusammen mit diesen Partnern können wir Qualität und Innovationen liefern, die unsere Sicherheitsschuhe seit jeher auszeichnen. Beginnen wollen wir mit der Lederfabrik Heinen.

Rund 50 Prozent unserer Sicherheitsschuhe werden aus Leder gefertigt. Das hat einen Grund. Leder als Material für die Schuhproduktion verfügt über Formstabilität, Langlebigkeit, gute Atmungsaktivität und zugleich Flexibilität. Eigenschaften, die kaum ein anderes Material in dieser Kombination liefert.

Wir beziehen viele unserer Leder von der Lederfabrik Heinen aus Wegberg. Heinen ist die einzige Oberlederfabrik, die noch vollständig in Deutschland die Leder gerbt – also die Verarbeitung von der rohen Tierhaut zu Leder vor Ort durchführt. Wer sich die Verarbeitungsprozesse, also das Gerben, Färben, Setzen, Vorzurichten und Zurichten einmal in Detail anschauen möchte, der kann das inklusive erklärender Videos auf der Heinen Website tun. Für uns bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Traditionsunternehmen Heinen nicht nur ein Plus bei der Lederqualität, sondern zugleich auch ein Plus in Sachen Umweltschutz. Und das ist für uns enorm wichtig.

Nachhaltig produzierte Leder für unsere Sicherheitsschuhe

Heinen verbraucht zum Beispiel deutlich weniger Wasser, als in der Lederproduktion sonst üblich ist. Zudem achtet man beim Gerben auf eine möglichst geringe Umweltbelastung. Da man ausschließlich in Deutschland produziert, fehlt das Wasser, welches bei der Produktion verwendet wird, nicht in Ländern, wo es als Lebensgrundlage dringend benötigt wird. Das ist längst nicht bei allen Ledern auf dem Markt so. Durch den Umstieg auf eine Stromversorgung ausschließlich aus regenerativen Quellen wurde die Umweltbelastung bei der Lederherstellung in Wegberg zudem weiter gesenkt.

Zwischen 2003 und 2010 konnte das inhabergeführte Familienunternehmen seinen Energieverbrauch mit all diesen Maßnahmen um rund 25 Prozent verringern.

Und apropos CO2-Austoß: Unsere beliebte Sneaker-Serie L10 mit Ledern von Heinen wird sogar CO2-neutral produziert. Dafür bürgt das terracare ZERO®-Label.

Thomas Heinen, Geschäftsführer von Leder Heinen, erklärt euch in aller Kürze, welche Maßnahmen getroffen werden, um CO2-neutral zu produzieren.

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Was bedeutet CO2-neutral mit dem terracare ZERO®-Zertifikat?

CO2-neutral – wie kann das funktionieren? Zunächst einmal: Den Ausstoß von CO2 kann man bei der Lederproduktion nicht vollkommen aufheben. Aber: Dank moderner und nachhaltiger Produktionsverfahren wird der Ausstoß in der Lederfabrik Heinen bereits stark reduziert. Die großen Wassereinsparungen im Betrieb sind ein Element, die Einsparung weiter Lieferwege ein weiteres. So werden beispielsweise nur Tierhäute von Bullen aus der Region verwendet, überwiegend aus Deutschland und den Niederlanden, die nicht um die halbe Welt transportiert werden. In der Produktion wird zudem auf Wärmerückgewinnung gesetzt, was den CO2-Ausstoß ebenfalls mindert – und der für die Fertigung notwendige Strom wird ausschließlich aus regenerativen Quellen bezogen. Die verbleibenden Restemissionen werden über Investitionen in Aufforstungsprogramme ausgeglichen. Denn Bäume binden CO2 und neutralisieren somit die freigesetzten Emissionen. 2015 beispielsweise haben wir durch die Teilnahme am Aufforstungsprogramm im Rahmen von terracere ZERO® 92 Tonnen Treibhausgas kompensiert.

Über 100 Jahre Tradition, Herzblut für den regionalen Standort,  Investitionen in Mitarbeiter und Produktionsverfahren, ein fairer und zukunftsorientierter Umgang mit Mensch und Umwelt sowie die Passion für Qualität – all das verbindet Elten und die Lederfabrik Heinen. Und macht uns deshalb zu idealen Partnern.

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28. Juni 2016 / von Denise Pollex