• Schmerzfreier Arbeitsalltag

    trotz Kniegelenksarthrose

    Benjamin Strahlen, 16.10.2020

Schmerzhafte Kniegelenksarthrose – eine Orthese kann helfen

Stechende Schmerzen, Schwellungen, Steifegefühl – eine Arthrose im Kniegelenk ist für Betroffene eine riesige Belastung! Jedoch gibt es Mittel und Wege, um diese belastenden Symptome zu lindern, ganz ohne dabei auf Schmerzmittel zurückzugreifen. Ein entscheidender Faktor ist die dauerhafte Entlastung des Gelenks, die bereits am Fuß beginnt. Dabei kann beispielsweise eine Orthese* wie die Agilium Freestep von Ottobock helfen – ELTEN liefert die passenden Schuhe dazu.

*eine Schiene, die einen Körperteil umschließt und dadurch unterstützt.

Nicht nur ältere Menschen sind betroffen

Entgegen der häufigen Annahme, dass es sich bei der Kniegelenksarthrose ausschließlich um einen altersbedingten Verschleiß des Kniegelenks handelt, sind oft auch jüngere Menschen betroffen, die noch mitten im Arbeitsleben stehen. Ursache dafür kann ein Unfall sein oder auch ein frühzeitiger Verschleiß aufgrund der beruflichen Tätigkeit, wenn die Knie hohen physischen Belastungen ausgesetzt sind.

Viele Betroffene sehen sich den Schmerzen hilflos ausgeliefert und verschaffen sich mit der Einnahme von Schmerzmitteln zumindest kurzzeitig Linderung. Es gibt jedoch auch andere Möglichkeiten. So hat zum Beispiel Ottobock, der Spezialist für Medizintechnik, die Agilium Freestep entwickelt – eine individuell einstellbare Unterschenkel-Fuß-Orthese, speziell für die Versorgung von Kniegelenksarthrose. Sie entlastet beim Stehen, Gehen oder Laufen gezielt die betroffenen Bereiche im Kniegelenk und sorgt für Stabilität.

Agilium Freestep

Die Versorgung einer Kniearthrose beginnt bereits am Fuß. Die Agilium Freestep berücksichtigt das, denn als Unterschenkel-Fuß-Orthese verfügt sie über ein innovatives Wirkprinzip, das biomechanisch geprüft und klinisch getestet ist: „Beim Gehen wird dabei das Abrollverhalten des Fußes beeinflusst. Dies bewirkt eine gezielte Entlastung des geschädigten Gelenkknorpels“, erklärt Heiko Drewitz von Ottobock und Erfinder der Agilium Freestep.

Ein weiterer Vorteil dieser speziellen Orthese liegt in der kompakten Bauart: „Sie ist sehr leicht und schmal. Da die Orthese bereits unterhalb des Knies endet und direkt im Schuh getragen wird, verrutscht sie nicht und schränkt auch die Bewegungsfreiheit des Knies nicht ein“, erläutert Heiko Drewitz. Dieser vergleichsweise hohe Tragekomfort kommt insbesondere aktiven Menschen zugute, die sich beispielsweise in ihrem Berufsalltag viel bewegen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Orthese kann unauffällig unter der Kleidung getragen und ganz einfach mit dem Schuh zusammen angezogen werden.

ELTEN liefert die passenden Schuhe

„Das gemeinsame Ziel von ELTEN und Ottobock ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die Sicherheitsschuhe tragen und von einer Arthrose im Knie betroffen sind, mit der Agilium Freestep eine Option für einen schmerzfreien Arbeitsalltag zu bieten“, sagt Heiko Drewitz. ELTEN bietet dazu eine große Auswahl an Modellen, die für die Verwendung von Orthesen zertifiziert sind und alle Schutzklassen abdecken. Beispiele sind der LANDON grey Low, der LAKERS XXT Mid, der LEROY Mid oder der MADDOX BOA black-red Low.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

Einen wichtigen Punkt hat Heiko Drewitz ebenfalls angesprochen: „„Hilfsmittel wie Orthesen sind Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Basis ist der Sachleistungsanspruch des Versicherten gegenüber seiner Krankenkasse.“ Die Agilium Freestep hat eine eigene Hilfsmittelnummer (23.04.04.3001) und die Kostenübernahme wird von Sanitätshäusern, orthopädietechnischen Werkstätten oder Orthopädieschuhtechnikbetrieben bei der jeweiligen Krankenversicherung beantragt.

16. Oktober 2020 / von Benjamin Strahlen