NOCH MEHR SICHERHEIT

Fußschutz von ELTEN: Das bedeutet Sicherheit gemäß europäischen Normen – und eine Schutzausrüstung, deren Komponenten genau den unterschiedlichen Gefährdungspotenzialen des Arbeitsplatzes entsprechen. Selbstverständlich auf dem neuesten Stand der Technik und zertifiziert in den Schutzklassen S1, S2 und S3. Aber guter Fußschutz muss weitere Kriterien erfüllen.

REFLEXMATERIAL

Bei Regen, im Schatten, in der Dämmerung und in der Dunkelheit werden Menschen mit dunkler Kleidung erst auf eine Entfernung von rund 30 Metern bemerkt. Die Ausstattung  mit reflektierenden Materialien bietet zusätzlichen Schutz durch gute Sichtbarkeit auch bei widrigen Wetter- und Lichtverhältnissen.

Reflexmaterial

ESD

ESD IST NICHT GLEICH ESD
ESD-Schuhe sollten benutzt werden, wenn die Notwendigkeit besteht, elektrostatische Aufladungen kontrolliert über den Schuh abzuleiten. ESD geprüfte Sicherheits- und Berufsschuhe schützen somit nicht nur den Menschen, sondern dienen auch dem Schutz elektrostatisch gefährdeter Bauteile und Baugruppen.

DIE FÜR ESD SCHUHWERK RELEVANTEN NORMEN SIND:

DIN EN 61340-5-1 „Schutz vor elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“. Hier wird das System Person/Schuhwerk geprüft und es ist ein maximaler Grenzwert von 35MΩ (3,5 x 107 Ω) einzuhalten.

DIN EN 61340-4-3 „Standard-Prüfverfahren für spezielle Anwendungen; Schuhwerk“. Die Prüfung des Schuhwerks kann in 3 verschiedenen Klimaklassen erfolgen. Je geringer die relative Feuchte, umso problematischer sind die Auswirkungen auf die Ableitfähigkeit. Alle ELTEN ESD-Schuhe werden nach der Klimaklasse 1 geprüft, also bei Vorkonditionierung der Schuhe unter max. 15% relativer Luftfeuchte. Diese Prüfung stellt von den 3 Klimaklassen die höchste Anforderung an die Ableitfähigkeit eines Schuhs. Hiermit wird sichergestellt, dass auch bei schwierigen klimatischen Bedingungen die ELTEN ESD-Schuhe in der Praxis den höchsten Anforderungen unserer Kunden entsprechen.

ESD_Grafik

DURCHTRITTHEMMUNG

ELTEN verarbeitet in den Sicherheitsschuhen der Schutzklassen S1P und S3 sowohl einen metallfreien Durchtrittschutz als auch eine durchtritthemmende Stahlzwischensohle. Beide Ausführungen erfüllen die Zusatzanforderungen der Durchtritthemmung nach EN ISO 20344/20345. Für höhere Anforderungen an die Durchtritthemmung, z.B. in der Bauindustrie, empfehlen wir den Einsatz von S3-Sicherheitsschuhen mit Stahlzwischensohle.

PRÜFNAGEL

Der Widerstand gegen Durchdringung wird im Labor unter Benutzung eines stumpfen Prüfdorns von 4,5mm Durchmesser und einer Kraft von 1100 N ermittelt. Höhere Kräfte oder dünnere Nägel können das Risiko der Durchdringung erhöhen. In solchen Fällen sind alternative präventive Maßnahmen in Betracht zu ziehen.

Pruefnagel

Zwei Arten von durchtritthemmenden Einlagen, metallische und nichtmetallische sind derzeit in PSA-Schuhwerk verfügbar. Beide erfüllen die Mindestanforderungen an die Durchtritthemmung der Normen, die am Schuh gekennzeichnet sind, aber jede hat unterschiedliche zusätzliche Vorteile oder Nachteile einschließlich der folgenden:

METALL

Vorteil: Stahlzwischensohlen werden weniger durch die Form des spitzen Gegenstandes (z.B. Durchmesser, Geometrie) oder Gefahr (z.B. Schärfe) beeinträchtigt. Nachteil: Auf Grund von Beschränkungen in der Schuhfertigung kann nicht die gesamte Auftrittsfläche abgedeckt werden (ca. 85%).

NICHTMETALL

Vorteil: Metallfreier Durchtrittschutz kann leichter, flexibler sein und deckt eine größere Fläche im Vergleich zur Stahlzwischensohle ab. Nachteil: Der Widerstand gegen Durchdringung kann eher von Form und Größe des spitzen Gegenstandes beeinträchtigt werden.

ZEHENSCHUTZKAPPEN

Zehenschutzkappen gibt es in verschiedenen Passformen. In unseren Modellen für breitere Füße sind natürlich auch Zehenschutzkappen mit mehr Volumen enthalten, und in den Damenmodellen sind Zehenschutzkappen verarbeitet, die schlanker sind. So gibt es für fast jede Fußform die passende Zehenschutzkappe.

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Stahlkappen sind auch unter hoher Belastung bruchresistent. Sie wirken optisch schlanker als z. B. Zehenschutzkappen aus Kunststoff.



KUNSTSTOFFKAPPEN
Kunststoffkappen

Kunststoffkappen sind im Vergleich zu Stahlkappen ca. ein Drittel leichter und sparen somit Gewicht ein. Sie sind besonders geeignet für Bereiche, in denen Metallfreiheit gefordert wird.


ALUMINIUMKAPPENAluminiumkappen

Aluminiumzehenschutzkappen sind ca. 40% leichter als Stahlkappen und damit vergleichbar mit Kunststoffkappen, dennoch wirken sie optisch schlanker als diese, weil sie bereits mit geringerer Materialstärke die gleiche Schutzwirkung erreichen. Aluminiumkappen eignen sich, dank ihrer geringen Temperaturleitfähigkeit, besonders gut für den Wintereinsatz.