SICHERHEITSSCHUEH FÜR ANSPRUCHSVOLLE FÜSSE

EINE WACHSENDE HERAUSFORDERUNG

Fußschutz für Diabetiker und andere Fußdeformitäten muss besondere Merkmale aufweisen: weite Schaftöffnung zum reibungslosen Einstieg, hohe und weite Zehenschutzkappe, um nicht anzustoßen sowie möglichst wenige störende Nähte, um Druck- und Scheuerstellen zu vermeiden. Der herausnehmbare Innenschuh schafft für besonders voluminöse Füße noch mehr Platz. Das Hauptziel des Dialutions ist die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit. Langfristig können durch orthopädische Maßnahmen und Anpassungen des Fußschutzes viele Fußoperationen oder sogar Amputationen vermieden werden.

FUSSERKRANKUNGEN

Fußerkrankungen und Vorfußdeformitäten treten immer häufiger auf. Von Reiter-, Krallen- oder Ballenzehe über das diabetische Fußsyndrom. Natürliche Fehlstellungen, falsches Schuhwerk, Unfälle oder vererbte Deformitäten sind für die Betroffenen meist schmerzhaft, geeignetes Schuhwerk ist selten. Durch die Verformung der Zehen entstehen im Schuh Druckstellen, Reibung und Blasen. Dauerhafte Schmerzen und unangenehmes Tragegefühl sind die Folgen.

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KRALLENZEH

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HALLUX VALGUS

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REITERZEH

DIABETISCHES FUSSSYNDROM

Beim diabetischen Fußsyndrom stellen Durchblutungsstörungen und Nervenschädigungen an den Füßen ein großes Gesundheitsrisiko dar. Kleinste Druckpunkte reichen aus, um Verletzungen und offene Wunden herbeizuführen. Neben den Problemzonen wie der Hacke, der Fußsohle oder den Zehen benötigen erkrankte Füße besonders viel Fürsorge. Umso wichtiger, dass man einen Schuh hat, der mitdenkt und dank seiner Verarbeitung und der ausgewählten Materialien auf die Probleme der Füße eingeht.

6 700 000

Diabetes mellitus Erkrankte

Laut dem „Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2017“ sind in Deutschland etwa 6,7 Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt, darunter etwa 2 Millionen, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Jeder vierte Diabetiker erleidet im Laufe seines Lebens ein diabetisches Fuß-Syndrom (DFS). (Quelle: Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2017)

PRÄVENTION STATT OPERATION

ARBEITSFÄHIGKEIT ERHALTEN
Medikamentös gut eingestellte Diabetiker können alle Berufe ausüben, bei denen Fußschutz vorgeschrieben ist. Durch spezielles Schuhwerk und andere orthopädische Maßnahmen lassen sich Folgen, wie Fußoperationen oder Amputationen maßgeblich verringern.

WAS EIN SCHUH FÜR ANSPRUCHSVOLLE FÜSSE HABEN SOLLTE

  • Weite Schaftöffnung zum „reibungslosen“ Einstieg
  • Eine größere Zugabe (zusätzliche Längenzugabe für den Abrollvorgang), um ein Anstoßen der Zehen zu verhindern
  • hautfreundliche Materialien
  • hohe und weite Zehenschutzkappe, um nicht anzustoßen
  • möglichst wenige störende Nähte, um Druck- und Scheuerstellen zu vermeiden
  • Diabetesadaptierte herausnehmbare, langsohlige und dauerelastische Einlagen (Vermeidung von Druckspitzen auf bestimmte Regionen der Fußsohle, Verteilung des Körpergewichts auf eine große Fußbelastungsfläche)
  • stabile Fersenführung, um Halt zu geben
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HERAUSNEHMBARER INNENSCHUH

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BESONDERS WEITER SCHAFTEINSTIEG

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KEINE STÖRENDEN NÄHTE

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HOHE UND WEITE KAPPE

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ABGERUNDETE SPITZE

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HEISSFORMBARES CORDURA

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STABILISIERENDE PROFILSTOLLEN IM MITTELFUSSBEREICH

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VERSTÄRKTE FERSE

PLUS X AWARD

MEISTER ALLER KLASSEN – PREISGEKRÖNTE INNOVATION

Der Plus X Award zeichnet Marken für den Qualitäts- und Innovationsvorsprung ihrer Produkte aus. Der DIALUTION Low ESD S3 ist in den Rubriken High Quality, Funktionalität und Innovation durch eine unabhängige Jury ausgezeichnet worden. ELTEN versteht sich seit jeher als innovatives Unternehmen und Vorreiter in Sachen Technologien. Der Plus X Award bestätigt unsere tägliche Arbeit und die hohe Qualität von ELTEN Sicherheitsschuhen.

INNENSCHUH

Das Highlight des Dialution: der herausnehmbare Innenschuh aus einem mehrschichtigen Textil mit Membran, die Wundsekrete aufnimmt, diese nicht an den Außenschuh abgibt, und dennoch atmungsaktiv bleibt. Eine weiche Polsterung sowie die Vermeidung von störenden Nähten fördern den Schutz der empfindlichen Füße. Der Schuh im Schuh bietet dem Träger größtmögliche Hygiene, da dieser leicht zu reinigen ist und somit Reinfektionen vermieden werden können. Dank des weißen Innenmaterials sind offene Wunden schnell zu identifizieren und können umgehend behandelt werden. Das innovative Konzept umfasst nebem dem herausnehmbaren Innenschuh auch eine druckverteilende Einlage.

FUSSBETTUNG

Die Fußbettung im DIALUTION beugt nicht nur Verletzungen vor, sondern fördert den Heilungsprozess bei bestehenden Verletzungen. Unterschiedliche Polstermöglichkeiten in allen Fußbereichen bieten verschiedene Lösungsansätze für anspruchsvolle Füße. Die Vorteile im Überblick:

  • Weiche obere Textilschicht
  • Weiches Schaumpolster
  • Individuelle Bettung
  • Verteilt das Körpergewicht
  • Verhindert Druckspitzen
  • Atmungsaktive, hautfreundliche Materialien
  • Sekretbarriere schützt vor dem Eindringen von Sekreten
  • Herausnehmbar und waschbar

LAUFSOHLE

Langfristige Durchblutungsstörungen können zu Nervenschädigungen in den Füßen führen und die Feinmotorik beeinflussen. Das neue Laufsohlenkonzept von ELTEN für Diabetikerfüße und andere Fußerkrankungen passt sich den besonderen Bedürfnissen an: die Profilblöcke im Mittelfußbereich helfen beim Abrollen und stabilisieren den Gang. Die rutschhemmende Sohle wirkt vorbeugend gegen gefährliche Unfälle.

PRÄVENTION STATT OPERATION

ARBEITSFÄHIGKEIT ERHALTEN

Medikamentös gut eingestellte Diabetiker können alle Berufe ausüben, bei denen Fußschutz vorgeschrieben ist. Durch spezielles Schuhwerk und andere orthopädische Maßnahmen lassen sich Folgen, wie Fußoperationen oder Amputationen maßgeblich verringern.

WAS EIN SCHUH FÜR ANSPRUCHSVOLLE FÜSSE HABEN SOLLTE

  • Weite Schaftöffnung zum „reibungslosen“ Einstieg
  • Eine größere Zugabe (zusätzliche Längenzugabe für den Abrollvorgang), um ein Anstoßen der Zehen zu verhindern
  • hautfreundliche Materialien
  • hohe und weite Zehenschutzkappe, um nicht anzustoßen
  • möglichst wenige störende Nähte, um Druck- und Scheuerstellen zu vermeiden
  • Diabetesadaptierte herausnehmbare, langsohligeund dauerelastische Einlagen (Vermeidung vonDruckspitzen auf bestimmte Regionen der Fußsohle, Verteilung des Körpergewichts auf eine große Fußbelastungsfläche)
  • stabile Fersenführung, um Halt zu geben

RICHTIG ABRECHNEN

Der DIALUTION Low ESD S3 Schuh ist als semi-orthopädischer Sicherheitsschuh S3 ESD Diabetes Mellitus beim Kostenträger einzureichen. Als Sicherheitsschuh mit Innenschuh Pos. 31.00.00.0995 DRV (Hessen), Sicherheitsschuh mit Innenschuh Pos. 31.03.03.0995 DGUV. Als Sicherheitsschuh ohne Innenschuh gemäß Pos. 31.03.03.0996 DGUV Vertrag, da der Schuh in Größe 42 im Ballenmaß einen Umfang von 29 cm aufweist. Eine ausführliche Dokumentation ist unumgänglich. Auf dem Rezept ist deutlich zu machen, dass die Versorgung mit dem DIALUTION als Ersatz für eine Maßanfertigung erfolgt.

KOSTENERSTATTUNG FÜR ORTHOPÄDISCHEN FUSSSCHUTZ

GENERELL GILT FÜR ORTHOPÄDISCHE ZURICHTUNGEN UND ORTHOPÄDISCHE EINLAGEN:

Kosten für orthopädische Veränderungen zahlen die Krankenkassen nur für Privatschuhe, nicht für Sicherheitsschuhe. Bei Privatschuhen übernimmt die Krankenkasse für ein Paar Schuhe pro Halbjahr die Kosten. Ausnahmen: Bei einer Fußschädigung in Folge eines Arbeitsunfalles gewähren die Träger für berufliche Rehabilitation eine Kostenerstattung für Sicherheitsschuhe, wenn eine entsprechende Diagnose vom Arzt vorliegt.

Dies können folgende Kostenträger sein:

  • Träger der gesetzlichen Unfallversicherung n Träger der Kriegsopferversorgung
  • Träger der gesetzlichen Rentenversicherung n Bundesagentur für Arbeit
  • Träger der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben n Träger der Sozialhilfe
  • Träger der Kriegsopferversorgung
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Träger der Sozialhilfe

Der Arbeitgeber kann mit seiner Betriebskrankenkasse (BKK) Sonderregelungen bezüglich des orthopädischen Fußschutzes vereinbart haben. Weitere Informationen finden Sie in der DGUV 112-191 (Benutzung von Fuß- und Knieschutz). Diese ist als PDF oder Broschüre erhältlich unter www.arbeitssicherheit.de.