Was auf den ersten Blick wie eine verrückte Idee klingt, entpuppte sich als kluge Aktion mit klarer Botschaft: Sicherheit darf nicht unbequem sein. Und: Wer Sicherheitsschuhe trägt, schützt sich nicht nur bei der Arbeit, sondern auch auf dem Weg dorthin – denn auch Wegeunfälle gelten als Arbeitsunfälle.
„Ich trage meine ELTEN-Schuhe jeden Tag – manchmal vergesse ich sogar nach Feierabend, sie auszuziehen“, erzählt der 47-Jährige. „Ich wollte zeigen, dass man darin nicht nur arbeiten, sondern sogar laufen kann.“ Und das bereits zum zweiten Mal: Im vergangenen Jahr lief er beim B2Run im Modell MADDOX black-red Mid ESD S3S, dieses Jahr im neuen P&P-ELTEN-Schuh. Seine Kollegen trugen unter anderem die Modelle TIMOTHY XXT GTX Mid ESD S2, TINE XXTL GTX Mid ESD S2 CI oder MADDOX Air Mesh black Low ESD S1 – alle mit erhöhtem Fersenschutz, der das Risiko von Umknickunfällen deutlich reduziert.
Besonders freut ihn, dass die Aktion gut ankam: „Im Intranet gab es viele positive Rückmeldungen – auch von Führungskräften. Das ist wichtig, denn sie können das Thema Arbeitsschutz in die Teams tragen.“ Natürlich gab es auch den ein oder anderen augenzwinkernden Kommentar: „Jetzt sprechen mich meine Vorgesetzten auf meine Schuhe an.“
Zhong weiß, dass Arbeitssicherheit oft an praktischen Hürden scheitert. „In vielen Bereichen gibt es keine Pflicht, Sicherheitsschuhe zu tragen – wie z. B. in der Zustellung. Aber die Risiken von SURS-Unfällen (Stolpern, Umknicken, Rutschen und Stürzen) sind trotzdem da. Und niemand wechselt zwischendurch die Schuhe.“ Deshalb setzt er auf Vorbildfunktion: „Gerade in meiner Position ist das äußere Erscheinungsbild entscheidend. Wenn die Kollegen sehen, dass ich die Schuhe trage, steigt die Akzeptanz.“
Eine spezielle Vorbereitung für den Lauf in Sicherheitsschuhen war nicht nötig – Zhong läuft regelmäßig privat und kennt seine Schuhe in- und auswendig. „Natürlich ist das Laufgefühl anders als in Sportschuhen – Sicherheitsschuhe gehen über den Knöchel und sind robuster. Auf der Strecke hatte ich keine Schmerzen, keine Blasen, und es fühlte sich gut an.“
Am Ende zählt für ihn vor allem eins: „Wir hatten Spaß. Und wenn ich damit ein paar Leute zum Nachdenken gebracht habe, dann hat sich die Aktion gelohnt.“





